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| 20 Jahre Dithmarscher Weiterbildungsverbund
Ideengeber für Schleswig-Holstein – Erfolgsmodell mit Vorbildfunktion
Brunsbüttel – Mit einem Festakt im Brunsbütteler Elbeforum hat der Dithmarscher Weiterbildungsverbund sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Vor zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik hob Karin Wiedemann, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr, die Bedeutung lebenslangen Lernens hervor und bezeichnete den Verbund als Ideengeber für andere Verbünde in Schleswig-Holstein. „Sie haben damit maßgeblich zur Entwicklung der Weiterbildungsinfrastruktur im Land beigetragen“, betonte die Staatssekretärin in ihrem Grußwort.
1989 hatten sich die regionalen Weiterbildungsträger unter Beteiligung des Kreises Dithmarschen, der Kammern und der Arbeitsverwaltung in Form des Arbeitskreises „Berufliche Weiterbildung" zusammengeschlossen. Aus dem losen Zusammenschluss wurde in den kommenden Jahren der Dithmarscher Weiterbildungsverbund, in dem zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen im Kreis koordiniert und publiziert werden. In verhältnismäßig kurzer Zeit entwickelte sich der Verbund zu einem Erfolgsmodell, das eine Vorbildfunktion für ähnliche Zusammenschlüsse in Schleswig-Holstein und darüber hinaus hat. Dank langjähriger Förderung durch die schleswig-holsteinische Landesregierung und die EU wurde er außerdem zu einem wesentlichen Bestandteil der Bildungslandschaft an der Westküste.
Landrat Dr. Jörn Klimant betonte die wachsende Bedeutung von Bildung und Weiterbildung für Dithmarschen: „Ein wichtiger Baustein bei allen Bemühungen für ein wirtschafts- und innovationsfreundliches Umfeld ist nun einmal die Weiterbildung der Mitarbeiter und der in der Region vorhandenen Arbeitskräfte. Sie ist tatsächlich so wichtig wie nie zuvor, um den steigenden Anforderungen im Beruf gerecht zu werden.“ Der Kreis habe zu der positiven Entwicklung vieles beigesteuert und sehe auch weiterhin seine Aufgabe darin, ein bildungsfreundliches Klima zu schaffen.
Koordiniert werden die Geschäfte des Weiterbildungsverbundes von der egeb: Wirtschaftsförderung, die bereits seit den ersten Anfängen mit „im Boot“ sind. egeb-Geschäftsführer Dr. Hans-Jürgen Hett ist denn auch fest davon überzeugt, dass die Arbeitsgemeinschaft für die Herausforderungen der kommenden Jahre - vom demografischen Wandel über die Urbanisierung bis zu Problemen der Migration - gut gerüstet sei. „Aus unserer Sicht bleibt dabei das Selbstverständnis des Dithmarscher Weiterbildungsverbunds im Zentrum, die Dinge kooperativ, pragmatisch und lösungsorientiert anzugehen“, erläuterte Dr. Hett.
In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist das Aufgabenspektrum des Dithmarscher Weiterbildungsverbundes deutlich gewachsen. Neben der Analyse und Optimierung des vorhandenen Angebots sowie der Information gehören heute die Beratung, zum Beispiel von arbeitssuchenden Frauen, Transfer von Fachwissen und Qualitätssicherung zum „Programm“. Darüber hinaus wird verstärkt für ein „lebenslanges Lernen“ geworben. Denn: Das Lernen endet weder beim ersten Bildungsabschluss, noch mit dem Arbeitsvertrag - und auch nicht mehr mit dem Renteneintritt.
Der Weiterbildungsverbund war zudem bei etlichen Projekten in Dithmarschen federführend. Einige Beispiele sind das Leonardo-Projekt, die Existenzgründungsförderungsinitiative EID, das Lernfest 2000 oder auch die Weiterbildungstage 2007 und 2008. Und auch das sogenannte Bildungscoaching in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Region Unterelbe wurde vom Dithmarscher Weiterbildungsverbund gemeinsam mit dem Steinburger Schwesterverbund konzipiert. Es wurde als ein Projekt mit Pilotcharakter realisiert und durch die schleswig-holsteinische Landesregierung maßgeblich gefördert.
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| Interessiertes Publikum beim Vortrag von Prof. Dr. Dieter Gnahs vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung, der über die Vernetzung im Bildungsbereich referierte. |
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| Als Vertreterinnen des Weiterbildungsverbundes überreichten Anke Cornelius-Heide (2.v.r.) und Astrid Gruber von der Beratungsstelle Frau & Beruf an den scheidenden Moderator Rainer Haupt ein Metronom, damit „sein Leben auch im Ruhestand im Takt“ bleibe. Links: Haupts Nachfolger André Mewes, der einen Taktstock bekam. (Fotos: Kienitz) |
Ansprechpartner für Medien:
egeb: Wirtschaftsförderung
Rainer Haupt
Elbehafen
25541 Brunsbüttel
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